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6.Unser Weg
Unser Weg
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-Woher kommt unser Weg?Besondere Ehrfurcht und größte Bewunderung muß uns doch erfüllen, wenn wir jene Tiefe des Seins betrachten, aus der die Energie, Struktur und der zeitliche Ablauf des Universums und damit auch unserer eigenen Existenz entstanden.
-Das Leben ist für viele Menschen ein schwerer Weg mit wenig Hoffnung.Aber wenn wir unseren Blick erheben können, kann uns Dankbarkeit erfüllen, daß wir dieses großartige Universum wahrnehmen und daran in dem kleinen Gebiet unserer eigenen irdischen Existenz für eine begrenzte Zeit teilnehmen können.

-Diese Vision des Ursprungs und der Schöpfung gibt uns die Inspiration, uns immer wieder aufzuraffen, unser Leben verantwortungsvoll und so gut wir dieses können zu erfüllen.Diese Vision kann uns auch Trost und Friede geben, die Begrenzung unseres Lebens und unsere letztliche Rückkehr zu dem, woher wir kamen, anzunehmen. 

-Wie alle Natur nach Leben, Wachstum und Entfaltung strebt, so müssen auch wir uns im Leben fortwährend behaupten und dabei unsere eigenen charakterlichen und geistigen Fähigkeiten weiter lernend, suchend und reifend entfalten, stets strebend, das Bestmögliche zu vollbringen.Dabei sollen wir unsere Fähigkeiten nicht nur zu Eigennutz oder zum Schaden anderer mißbrauchen. 

-Erst im menschlichen Zusammenwirken können wir unser größtes Potential entwickeln, stets Licht und Wärme gebend und empfangend in der Liebe unserer Familie, in der fürsorgenden Hilfe für Bedürftige, in hingebungsvollem Dienst an der Gemeinschaft und in Verantwortung für die Umwelt.Wir müssen uns aktiv und in Anteilnahme um die Linderung des vielfältigen Leides und Überwindung des Dunklen in der Welt sowie in Fairness um die Verbesserung echter Lebenschancen für alle bemühen.Dabei sollen wir nicht die gesellschaftlichen Kräfte nur für persönliche Macht oder zum Schaden anderer mißbrauchen.

-Uns wurde die Gabe der Wahrnehmung von Schönheit in Natur und Kunst zuteil.Aber wir sollen nicht die Macht des subtilen Einflusses auf menschliche Empfindsamkeit nur zum eigenen Vorteil oder etwa zur Schädigung ethischer Werte mißbrauchen.

-Wir sind dankbar für Harmonie in unserer Welt und brauchen die Gemeinschaft mit Gefährten auf unserer Wanderung durch die Existenz zu unserer Ermutigung, Trost im Leid, Zurückhaltung schädlichen Verhaltens und zu koordinierter Wirkung auf eine gute Entwicklung der Gesellschaft.Aber wir sollen solche Gemeinschaften nicht für wortreiche und geschickte Dominanz oder für hierarchische Macht mißbrauchen.

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Sinn und Ausrichtung im Leben:
-Von Natur gegeben ist das Verlangen nach Überleben, Fortpflanzung und Gemeinschaft.Bei uns Menschen wird dafür das Lernen eines nützlichen Berufes, Arbeit finden und gute Leistung erwartet.Aber es ist nicht gut, vom Leiden anderer Vorteil zu erlangen, und es ist auch nicht gut, Kinder zu bekommen, wenn die Fürsorge für diese nicht gewährleistet ist.
-Berechtigt ist das Streben nach zusätzlicher Sicherheit oder Mitteln zur Wirkung, nach Anerkennung durch andere, nach stärkendem Ausruhen von Mühsal oder nach Freude.Aber es liegt kein Wert in der Ansammlung von Mitteln ohne deren sinnvolle Verwendung, dem Gewinnen von Ruhm ohne Verdienst oder in frivoler Unterhaltung.
-In der Selbstentfaltung im geistigen Vollbringen oder nützlichen Fähigkeiten, in fürsorglicher Hingabe zur Unterstützung Anderer und in der Teilnahme an der ästhetischen Gestaltung der menschlichen Umwelt sehen wir die höchsten Ziele des menschlichen Seins.Diese finden ihre Belohnung in den tiefsten menschlichen Empfindungen und im Wohl für die menschliche Gemeinschaft und Umwelt.
\aRel\UnserWeg-2-1-06

 
 

A.M.D.G.